Durchführung

Verwendet werden die Schüßler-Salze in niedrigen Potenzen wie D 3, D 6, D 12: Sie sind traditionell als Tabletten, aber auch als Globuli und Tropfen oder - zur äußerlichen Anwendung - als Salben oder Cremes erhältlich. Auch Auflagen und Wickel können sinnvoll sein. Damit sie möglichst direkt über die Schleimhaut aufgenommen werden, sollte man die Tabletten in der Wangentasche zergehen lassen. Die Dosierung orientiert sich an Art und Zustand der Erkrankung.

Die Schüßler-Mittel werden aus anorganischen Substanzen hergestellt, die den Mineralstoffen des Organismus homogen (gleichartig) sind, z.B. Kochsalz, Kieselsäure, und mittels Verreibung potenziert. Die Biochemie bezweckt die direkte Korrektur der gestörten physiologischen Chemie. Dementsprechend werden biochemische Mittel nach physiologischen und pathophysiologischen Kriterien (z.B. nach Beschaffenheit von Ausscheidungen, Sekreten, Geweben) verordnet.
 

Weit mehr als "Wellness"

Sie kennen die Schüßlertherapie - aus eigener Anwendung oder aus unserem Einführungskurs? Sie haben in der "Brigitte" oder im Heilpraktikerlehrbuch davon gelesen? Leider wird das Verfahren heutzutage oft verw?ssert dargestellt - da wird es beispielsweise für kosmetische Zwecke recht willkürlich gemixt und teuer angepriesen. Ein Laienratgeber-Autor schreibt vom anderen ab - eine Fülle von (oft nutzlosen) Schüßler-Büchern überflutet den Markt. Sicherlich gehen auf diese Weise zahlreiche Anwendungsbereiche und angewandtes Wissen verloren. Wie schade - denn für Patienten jeden Alters kann die Biochemie nach Dr. Schüßler zum Segen werden, und dabei ist sie enorm kostengünstig!

Ein Basisverfahren für Ihre Praxis

  • In dieser praxisnahen Fortbildung bekommen Sie vertieftes und solides Wissen über die Grundsalze (Funktionsmittel) und Ergänzungssalze der Biochemie nach Dr. Schüßler, erfahren von bewährten Indikationen und Anwendungsbeispielen, können Fragen stellen und eigene Fälle durcharbeiten lassen.
  • Alle Erkrankungen, die prinzipiell regulierenden Maßnahmen noch zugänglich sind, können biochemisch behandelt werden.
  • Risiken und Nebenwirkungen sind nicht bekannt.

Basissalze und Ergänzungssalze

Sie lernen sowohl die 12 Basis-Salze kennen als auch die Ergänzungssalze kennen und anwenden. Um diese hat sich die Therapieform im Laufe der Zeit erweitert. Diese Salze können eigenständig oder ergänzend angewendet werden - und sind leider vielen noch unbekannt. Anhand von Praxisbeispielen werden Sie sicher in der Verordnung - für Ihre Praxis, natürlich auch für sich selbst.